(Bild: EBK)

Im Zuge der durch Papst Franziskus ausgerufenen Weltsynode 2021 bis 2023 sind alle Menschen weltweit aufgerufen unter dem Leittitel „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft – Teilhabe – Sendung“ zu kommunizieren, wie die Gestaltung der Kirche zukünftig vorgenommen werden kann. Der partizipative Charakter der Weltsynode soll ermöglichen, dass die Kirche sich deutlicher als bisher zu einer synodalen Kirche entwickelt.

Das Erzbistum Köln lädt seit Anfang Februar zur Online-Beteiligung auf der Webplattform „Sag’s dem Papst – Wie soll die Zukunft der Kirche aussehen“ ein (www.weltsynode.koeln). Gläubige können ihre Bedenken, Sorgen, Wünsche, Erfahrungen und Ideen noch bis zum 18. März einbringen. „Die diözesane Phase der Weltsynode soll dazu genutzt werden, als Kirche von Köln hinzuhören auf die Hoffnungen und Freuden, aber auch die Ängste und Sorgen der Menschen“, erklärte zu Beginn im Februar der damalige Apostolische Administrator des Erzbistums Köln Weihbischof Rolf Steinhäuser.

Eine Auswertung der partizipativen Prozesse findet nach dem 18. März statt, um anschließend als Aufschlag für die diözesansynodale Versammlung zwischen dem 30. April und dem 1. Mai 2022 in Köln genutzt zu werden. Diese findet nicht öffentlich statt, soll aber öffentlich übertragen werden.
Zugleich bildet die Auswertung auch die Grundlage für eine Ausarbeitung, die über die Deutsche Bischofskonferenz nach Rom und damit in den globalen, synodalen Prozess einfließen soll. Teilnehmer werden der Diözesanpastoralrat mit 73 Mitgliedern und 75 Personen von den Rändern der kirchlichen und weltlichen Gesellschaft sein.

Hintergrund:
Der Diözesanpastoralrat ist das zentrale Beratungsgremium des Erzbischofs, das die Arbeit anderer Gremien bündelt und laut Kirchenrecht die Untersuchung und Beratung aller Fragen mit pastoraler Wirkung in der Diözese vornimmt.