Ben Sulzbacher, Koordinator Notfallseesorge Wuppertal, Dr. Jochen Denker, Superintendent Wuppertal, Michael Pardun, Susanne Stein, Andreas Friese, Gregor Tobias, Jana Hornung, Igor Batista, Dr. Bruno Kurth, Stadtdechant Wuppertal (Foto: Bernd Hamer)

Die Notfallseelsorge der Kirchen in Wuppertal hat eine fundamentale Bedeutung als „Erste Hilfe für die Seele“ in akuten Krisensituationen. Sie fungiert als stabiles, professionelles Bindeglied zwischen der medizinisch-technischen Rettungskette und der psychosozialen Auffangarbeit direkt am Einsatzort. Der Dienst ist ein ökumenisches Angebot der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal. Die Hilfe wird unabhängig von der Konfession oder Weltanschauung der Betroffenen geleistet. Daher besteht das Team in Wuppertal aus katholischen und evangelischen Hauptamtlichen (Pfarrerinnen/Pfarrer, Diakoninnen/Diakone) sowie intensiv geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Bedingt durch Sparzwänge und Strukturreformen in den Kirchen verlagert sich die Arbeit der Notfallseelsorge in Wuppertal langfristig immer stärker auf qualifizierte Ehrenamtliche, die durch hauptamtliche Koordinatoren angeleitet werden. Zu dem Dienst in der Notfallseelsorge wurden in der Basilika St. Laurentius nun sechs neue Teammitglieder beauftragt.